Höllbachgspreng-Falkenstein Runde

Hoellbachgspreng

Im felsigen Hoellbachgspreng geht es aufwärts

Die Höllbach-Falkenstein Runde

Diese Wanderung führt durch eines der ursprünglichsten Gebiete des Nationalparks Bayerischer Wald auf einen seiner aussichtsreichsten Gipfel. Das Höllbachgspreng bei Lindberg im Hang des Falkensteins ist eine der urtümlichsten Schluchten des Bayerischen Waldes.

Hoellbach Falkenstein Karte

Hoellbach Falkenstein Karte

Schwierigkeit: Leichte Tour
Gehzeit: 3:50 Std.
Länge: 11,3 km
Wegbeschaffenheit: Wurzelwege, steinige Steige und bequeme Forstwege
Ausgangspunkt: Weiße Brücke (663 m), Parkplatz an der Spiegelhüttenstraße oberhalb von Lindberg
Anfahrt: Bayerische Waldbahn bis Ludwigsthal, Igelbus bis zur Weißen Brücke; Auto: A 3 Regensburg– Passau Ausf. Deggendorf, auf B 11 bis Patersdorf, über Zwiesel nach Ludwigsthal, Abzweig Spiegelhütte

Auf wildromantischen Pfaden durch höllische Schluchten

Die Nationalparkgemeinde Lindberg liegt zwischen den höchsten Bayerwaldbergen im Zwieseler Winkel am Fuß des Falkensteinmassivs. Am Grill- und Wanderparkplatz Weiße Brücke A mit Igelbus-Haltestelle beginnt der mit dem Zeichen Silberblatt markierte Aufstieg zum Falkenstein. Vom Parkplatz leitet ein asphaltierter Forstweg im Fichtenhochwald sacht aufwärts Richtung Scheuereck, begleitet vom Rauschen des hier noch nicht sichtbaren Höllbachs; die Silberblatt- Markierung weist an allen Verzweigungen die Route. Hinter der ersten Forststraßenkreuzung überschreitet der Silberblattweg im Gleichlauf mit dem Nationalparkradweg den Höllbach und zweigt gleich darauf an einer Wiese links auf einen nicht asphaltierten Weg ab. Dieser strebt im Fichten-Buchen-Wald aufwärts, fast immer begleitet vom Höllbach, der in seinem tief eingeschnittenen Bett über die Felsblöcke spielt.

Felssteig durch das Höllbachgspreng

Auf 770 m sind die Forstwege zu Ende und ein schöner Fels- und Wurzelsteig folgt dem Bach hoch über dem Steilufer. Nach und nach werden die Kaskaden höher, dann laden an der Höllbachschwelle 1 (1:10 Std.), einem ehemaligen Triftteich, Bänke zur Rast ein. Ein kurzes Stück oberhalb beginnt der Felssteig durch das Höllbachgspreng 2 (1:30 Std.); schon zu Königs Zeiten wurde die vom Höllbach durchflossene Fels- und Urwaldwildnis unter Naturschutz gestellt. Gspreng ist ein Ausdruck für unwegsames Fels- und Baumgelände, und unwegsam ist dieses Gebiet allemal, wäre nicht der gut ausgebaute Steig. Unterhalb eines Wasserfalls, des Höllbachfalls, durchschreitet er den Bach und führt durch eine bizarre Urwaldlandschaft in schluchtartigem Gelände. Nach Passieren einer kleinen Höhle weitet sich der Steig zum Weg und mündet auf einen Forstweg, der nach wenigen Schritten in einen Waldweg übergeht.

Auf dem Großen Falkenstein

Bisher hat die Wanderung zwar Naturschönheit, aber keine Aussicht geboten, umso überwältigender ist das Panorama, das wenig später am Bergkreuz auf dem Großen Falkenstein 3 (2:20 Std.) empfängt. Neben dem Gasthaus auf dem Falkenstein beginnt der mit dem Zeichen Esche markierte Wanderweg, der am Schwarzbachriegel vorbei talwärts führt. Auf einem holprigen Serpentinensteig leitet er zunächst durch Fichtenwald, dann unter Buchen und an mächtigen Felsfreistellungen vorbei. An der Kreuzung mit der Ahornriegelstraße 4 (3:15 Std.) lädt bei Lärchen eine Sitzbank zum Verweilen ein, ehe der Eschenwanderweg weiter steil talwärts führt und dann in den Forstweg Klotzstraße 5 (3:30 Std.) mündet: Er folgt wenige Meter der Klotzstraße, verlässt sie links (eine Kurve abschneidend) und trifft erneut auf sie. Hier verlassen wir den Eschenwanderweg und folgen der asphaltierten Forststraße links hinab zur Kreuzung mit dem Nationalparkradweg und hier schräg geradeaus zurück zum Ausgangspunkt an der Weißen Brücke E (3:50 Std.).

Falkenstein

Falkenstein Runde Wanderweg

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